Projektinitiator*innen können eine Moderation einsetzen, welche während der Beteiligung die eingereichten Beiträge und die Diskussion als Ganzes im Blick behält (siehe Kapitel 8.3.7).
Aufgabe der Moderation im Beteiligungsprojekt ist es, die Diskussion zu verfolgen und wo nötig in diese einzugreifen. Moderator*innen sollten mindestens auf die Einhaltung der Netiquette achten. Diese ist Teil der Nutzungsbestimmungen und unter https://mein.berlin.de/netiquette/ zu finden. Sie legt fest, welche Art von Kommentaren auf mein.berlin.de nicht erlaubt sind: kommerzielle Inhalte gehört ebenso dazu wie menschenverachtende Inhalte und Urheberrechtsverletzungen. Zum Schutz der Teilnehmenden sollte die Moderation auch ein Auge auf personenbezogene Daten haben, die ggf. unbeabsichtigt veröffentlicht werden.
Darüber hinaus kann die Moderation – in Abstimmung mit der für das Projekt zuständigen Stelle – auch auf inhaltliche und verfahrenstechnische Fragen antworten. Bei komplexeren Diskussionen zu mehreren Themen ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass Beiträge an den richtigen Stellen bzw. in den richtigen Kategorien eigenordnet werden, damit die unterschiedlichen Diskussionsstränge deutlich werden und auffindbar sind. Wo die Moderation nicht selbst antwortet, sollte sie dafür Sorge tragen, dass die Projektverantwortlichen möglichst zeitnah auf Fragen der Teilnehmenden eingehen.
Die Moderation kann im Sinne einer aktivierenden Moderation auch zur (weiteren) Teilnahme anregen. So kann sie z.B. inhaltliche Rückfragen stellen oder Teilnehmende, die an unterschiedlichen Stellen ähnliche Themen diskutieren, aufeinander aufmerksam machen.
Um der Moderation ihre Arbeit zu erleichtern, gibt es folgende Funktionen: