De-Mail-Adressen: Besonderheiten bei der Verlinkung und Platzierung der Adressen: Unterschied zwischen den Versionen

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De-Mail ist ein auf E-Mail-Technik beruhendes, hiervon aber technisch getrenntes Kommunikationsmittel zur „sicheren, vertraulichen und nachweisbaren“ Kommunikation im Internet. (Quelle: Wikipedia)
 
De-Mail ist ein auf E-Mail-Technik beruhendes, hiervon aber technisch getrenntes Kommunikationsmittel zur „sicheren, vertraulichen und nachweisbaren“ Kommunikation im Internet. (Quelle: Wikipedia)
  
Das Wichtigste ist es, De-Mail-Adressen auf Interseiten nicht zu verlinken.
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<div class="alert alert-info">Das Wichtigste ist, De-Mail-Adressen auf Interseiten nicht zu verlinken.</div>
  
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Bei einer Verlinkung als "normale" E-Mail mit mailto: wird nämlich versucht eine De-Mail über das System der E-Mail zu versenden. Dies funktioniert nicht, da es sich bei De-Mail um ein eigenständiges System handelt. Der Absender erhält ggf. erst nach etlichen Stunden eine Fehlermeldung darüber.
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(Quelle: [https://www.heise.de/select/ct/2018/8/1523566081924883 Heise.de])
  
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Das E-Government-Gesetz Berlin sieht derzeit vor, dass jede Behörde über eine De-Mail-Adresse verfügen muss (Stand Februar 2021). Wenn die De-Mail-Adresse im Internet veröffentlicht wird, ergeben sich daraus weitere Rechtsfolgen, über die die E-Government-Bereiche der Behörden Auskunft geben können. Sollten derzeit Behörden keine De-Mail-Adresse veröffentlicht haben, wäre mit den E-Government-Bereichen auch das weitere Vorgehen hinsichtlich dieses Themas zu klären.
  
Diesen Hinweis möchten wir aufgreifen und ergänzend darauf hinweisen, dass De-Mail-Adressen nicht wie üblich, als E-Mailadresse verlinkt werden dürfen. Dies betrifft sowohl eine Veröffentlichung im CMS Imperia, als auch die Veröffentlichung in anderer Form auf sonstigen Webseiten.
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Die Landesredaktion empfiehlt bei einer Veröffentlichung der De-Mail-Adressen im Internet die Regelungen des Rundschreibens Rundschreiben InnSport ZS Nr. 7/2014 zum Thema elektronische Zugangseröffnung der Berliner Verwaltung für die Angaben zur De-Mail analog anzuwenden und die Veröffentlichung auf den Startseiten bzw. ggf. ergänzenden Kontaktseiten bspw. mit Hinweisen zur elektronischen Zugangseröffnung vorzunehmen.
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In Nr. 11 des o.g. Rundschreibens heißt es unter 3.: „Auf den Start- und Kontaktseiten im Internet jeder Behörde (und im Ausnahmefall der Fachbereiche siehe oben) […] ist zum 01.07.2014 die E-Mail-Adresse für die elektronische Zugangseröffnung explizit kenntlich zu machen […]“
  
Hintergrund ist, dass bei einer Verlinkung mit mailto: versucht wird eine normale E-Mail an eine De-Mail-Adresse zu senden. Dies funktioniert allerdings nicht, da es sich bei De-Mail um ein von der normale E-Mail getrenntes eigenständiges System handelt. (vgl. Hinweis zur Verlinkung im Artikel der ct https://www.heise.de/select/ct/2018/8/1523566081924883)
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Aus Sicht des Verantwortlichen für den IKT-Basisdienst De-Mail bei der IKT-Steuerung ist die Veröffentlichung der De-Mail-Adresse auf der Startseite https://www.berlin.de/sen/inneres/ eine gute Referenz.
De-Mail-Adressen dürfen darf daher nicht verlinkt werden!
 
 
 
Die Verpflichtung zur Einrichtung von De-Mail-Adressen durch die Behörden und deren Veröffentlichung ergibt sich aus Regelungen, die in den Zuständigkeitsbereich der Senatsverwaltung für Inneres und Sport fallen (u.a. in § 4 E-Government-Gesetz Berlin und Rundschreiben InnSport ZS Nr. 15/2015).
 
Ansprechperson bei SenInnDS für Fragen zu der Einrichtung / Veröffentlichungsnotwendigkeit und weiteres rund um das Thema IKT-Basisdienst De-Mail ist Herr Kouschil, E-Mail Konstantin.Kouschil@SenInnDS.berlin.de
 
 
 
Die Landesredaktion empfiehlt für eine Veröffentlichung die Regelungen des Rundschreibens Rundschreiben InnSport ZS Nr. 7/2014 zum Thema elektronische Zugangseröffnung der Berliner Verwaltung für die Angaben zur De-Mail analog anzuwenden und die Veröffentlichung auf den Startseiten bzw. ggf. ergänzenden Kontaktseiten bspw. mit Hinweisen zur elektronischen Zugangseröffnung vorzunehmen.
 
In Nr. 11 des o.g. Rundschreibens heißt es unter 3.:
 
„Auf den Start- und Kontaktseiten im Internet jeder Behörde (und im Ausnahmefall der Fachbereiche siehe oben) […] ist zum 01.07.2014 die E-Mail-Adresse für die elektronische Zugangseröffnung explizit kenntlich zu machen […]“
 
 
 
Aus Sicht des Verantwortlichen für den IKT-Basisdienst De-Mail ist die Veröffentlichung der De-Mail-Adresse auf der Startseite https://www.berlin.de/sen/inneres/ eine gute Referenz.
 
 
 
Bitte prüfen Sie bei veröffentlichten De-Mailadressen in Ihrem Auftritt, dass diese nicht verlinkt sind oder Entfernen ggf. die Verlinkungen.
 
Die veröffentlichten De-Mailadressen sollte auf der Startseite der Behörde stehen bzw. eine Übersicht über die Startseite der Behörde erreichbar sein.
 
Sofern Sie bislang keine De-Mailadressen veröffentlicht haben, klären Sie das weitere Vorgehen bitte hausintern.
 

Aktuelle Version vom 5. Februar 2021, 09:54 Uhr

Bei der Veröffentlichung im Internet von De-Mail-Adressen sind besondere Hinweise zu beachten.

De-Mail ist ein auf E-Mail-Technik beruhendes, hiervon aber technisch getrenntes Kommunikationsmittel zur „sicheren, vertraulichen und nachweisbaren“ Kommunikation im Internet. (Quelle: Wikipedia)

Das Wichtigste ist, De-Mail-Adressen auf Interseiten nicht zu verlinken.

Bei einer Verlinkung als "normale" E-Mail mit mailto: wird nämlich versucht eine De-Mail über das System der E-Mail zu versenden. Dies funktioniert nicht, da es sich bei De-Mail um ein eigenständiges System handelt. Der Absender erhält ggf. erst nach etlichen Stunden eine Fehlermeldung darüber. (Quelle: Heise.de)

Das E-Government-Gesetz Berlin sieht derzeit vor, dass jede Behörde über eine De-Mail-Adresse verfügen muss (Stand Februar 2021). Wenn die De-Mail-Adresse im Internet veröffentlicht wird, ergeben sich daraus weitere Rechtsfolgen, über die die E-Government-Bereiche der Behörden Auskunft geben können. Sollten derzeit Behörden keine De-Mail-Adresse veröffentlicht haben, wäre mit den E-Government-Bereichen auch das weitere Vorgehen hinsichtlich dieses Themas zu klären.

Die Landesredaktion empfiehlt bei einer Veröffentlichung der De-Mail-Adressen im Internet die Regelungen des Rundschreibens Rundschreiben InnSport ZS Nr. 7/2014 zum Thema elektronische Zugangseröffnung der Berliner Verwaltung für die Angaben zur De-Mail analog anzuwenden und die Veröffentlichung auf den Startseiten bzw. ggf. ergänzenden Kontaktseiten bspw. mit Hinweisen zur elektronischen Zugangseröffnung vorzunehmen. In Nr. 11 des o.g. Rundschreibens heißt es unter 3.: „Auf den Start- und Kontaktseiten im Internet jeder Behörde (und im Ausnahmefall der Fachbereiche siehe oben) […] ist zum 01.07.2014 die E-Mail-Adresse für die elektronische Zugangseröffnung explizit kenntlich zu machen […]“

Aus Sicht des Verantwortlichen für den IKT-Basisdienst De-Mail bei der IKT-Steuerung ist die Veröffentlichung der De-Mail-Adresse auf der Startseite https://www.berlin.de/sen/inneres/ eine gute Referenz.