Gender Mainstreaming

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Der Gebrauch von Sprache und Bildern kann die gleichberechtigte Entwicklung der Geschlechter befördern oder zu Diskriminierung führen. Jede Redakteurin/jeder Redakteur sollte sich dessen bei der Abfassung ihrer/seiner Beiträge bewusst sein. Es gibt für dieses Problem keine Patentlösung, keine Kochrezepte, und gerade im Internet ist auch häufig eine bewusste Abwägung von Vor- und Nachteilen erforderlich (z.B. in Hinblick auf die Übersichtlichkeit und die unmittelbare Verständlichkeit eines Textes). Trotzdem gibt es natürlich Möglichkeiten, bei der Gestaltung von Texten sowie bei der Auswahl und der Platzierung von Bildern darauf zu achten, dass Sie keine Geschlechtergruppe benachteiligen wird bzw. dass Sie den spezifischen Bedürfnissen der jeweiligen Geschlechtergruppe in bestmöglicher Weise Rechnung tragen.

Hierzu möchten wir Ihnen im Folgenden ein paar Hinweise geben. Ergänzungen aus dem Nutzerkreis sind jederzeit herzlich willkommen.


Anwendungshinweise Texte (Beispiele)

  • Wenn möglich, Sätze so umgestalten, dass sie geschlechterneutral formuliert sind.
  • aber dabei Abwägung, ob die Informationen genauso präzise, wie vorher sind
  • Keine Verwendung der Form "/Innen"! Also nicht "Nutzer/Innen"

Anwendungshinweise Bilder (Beispiele)

  • Vermeidung von stereotypen Bildern (z.B. Bild von zwei Männer Händen beim Handschlag) (s.a. dazu unten Leitfaden Gender Mainstreaming bei der Mediengestaltung)
  • ...
  • Sehr hilfreich für die Gestaltung von Internetseiten ist ein vom Land Bremen herausgegebener Leitfaden "Frauen surfen anders. Männer auch." (PDF-Download)

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